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Formula Student Germany 2007
FSG - Tag 5: Das bittere Ende

Nachdem wir uns durch das gute Abschneiden im Sprint am Samstag eine gute Startzeit für die Endurance am Sonntag Nachmittag gesichert hatten, konnten wir den LR07 in aller Ruhe ein letztes Mal für das Rennen unter die Lupe nehmen. Es wurde im Laufe des Tages immer spannender und als wir endlich an der Reihe waren, konnte man sich vor Aufregung kaum mehr auf den Plätzen halten.

Der Wettbewerb endete für uns allerdings nicht wie erhofft. In der 8. von 27 Runden ließen wir den LR07 aufgrund einer - für das Publikum spektakulären - Wasserfontäne am Heck von der Strecke winken, obwohl die Offiziellen ihn weiterfahren lassen wollten. Der Kühlerdeckel hatte sich gelöst und wir entschieden uns gegen ein Fortführen des Rennens, um einen drohenden Motorschaden durch Überhitzen zu verhindern, wie ihn an dem Tag einige Teams erlitten. Die vielen verloren Punkte durch das Ausscheiden im wichtigsten Teil des Wettbewerbs bescherten uns letzendlich den 22. Platz.

Wir konnten unsere Enttäuschung über den unglücklichen Ausgang zwar nicht verbergen, trotzdem wurde bei der Preisverleihung und auf der Abschiedsparty am Abend mit den Siegern gefeiert. Nach dem Packen am Montag sind wir abends müde und erschöpft wieder in Braunschweig angekommen und werden nun mit den Planungen für 2008 weitermachen.

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Abbildung 1: Schnell unterwegs!

Abbildung 2: Der Ausfallgrund 

 
FSG - Tag 4
Der vierte Wettbewerbstag startete endlich einmal sonnig und endete erfolgreich.
Gleich morgens machten wir uns auf den Weg zur Test Area, um dort einen neuen Satz Trockenreifen anzufahren. Anschließend ging es weiter zur Acceleration, wo unsere Fahrerin eine Zeit von 4.22s fuhr. Gleich darauf rollte der LR07 zum Skid Pad, den wir mit einem 24. Platz beendeten. In der Acceleration schaffte es der zweite Fahrer anschließend nicht die Zeit vom ersten Fahrer zu überbieten, was uns jedoch nicht in schlechte Stimmung versetzte, denn der erste Run hatte uns bereits einen 3. Platz beschert.
Die Qualifikation für das Langstreckenrennen am Sonntag endete für uns ebenfalls erfolgreich. Das genaue Ergebnis ist nicht bekannt, mit einer Zeit von 55.1s sind wir aber sicher unter den besten 5 Teams. Dadurch ist ein Startplatz in einem schnellen Feld für die Endurance gesichert.
Die restlichen Ergebnisse der statischen Events fielen geteilt aus. Im Design Report bewerteten uns die Juroren gut, sodass es für einen 7. Platz reichte. Im engen Ergebnisfeld des Cost Reports schafften wir es leider nur auf Platz 29.

Aktuell bereiten wir das Fahrzeug für das Rennen morgen vor und versuchen früh ins Zelt zu kommen.

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 Abbildung 1: Vorbereitung vor der Acceleration

 
FSG - Tag 3

Der dritte Wettbewerbstag am heutigen Freitag zeigte sich von seiner regnerischen Seite, LR07 und Team blieben jedoch dank der in den Pits stattfindenden  statischen Events von den kräftigen Regengüssen verschont.
Die Statics begannen für uns um 11:00 Uhr mit dem Cost Report für den wir ein zufriedenstellendes positives Feedback erhielten. Allerdings hatten die Juroren Kritik an unserer Ausarbeitung zum neu in den Cost Report integrierten "Real Case". Wir sind daher auf die Ergebnisse am Samstag gespannt.
Der Design Report direkt im Anschluss lief aus unserer Sicht gut. Leider hatten wir aufgrund eines fehlendes Jurors nicht die Möglichkeit unsere Elektronik zu präsentieren. Auch hier bleiben die Bewertungen abzuwarten.

Die positiven Kommentare bei der Business Plan Presentation am Nachmittag ließen uns auf eine top-ten Platzierung hoffen. Soeben haben wir das Ergebnis erfahren:

Presentation - 7. Platz
Angesichts des hohen Niveaus in diesem Teilwettbewerb freuen wir uns sehr darüber.

Als letztes stand heute die Präsentation der Elektronik im Rahmen des "Most innovative use of Electronics Award" auf dem Programm. Der Gewinner wird bei der Award Ceremony - Part 1 am Abend bekannt gegeben. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf die dynamischen Disziplinen am Samstag und Sonntag.

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 Abbildung 1: Der LR07 nach dem Design Report

 
FSG - Tag 2

Nach einer kurzen Nacht startete der zweite Wettbewerbstag heute sehr verregnet. Rechtzeitig vor dem Team Briefing um 08:00 Uhr trafen wir auf dem Eventgelände ein. Während die Fahrer Instruktionen der Verantwortlichen entgegennahmen, machte sich der Rest des Teams daran, das Auto vorzubereiten, damit es anschließend zügig weiter in die Engine Test Area gehen konnte. Hier entlüfteten wir das Kühlsystem des LR07, um für den dynamischen Teil des Scruteneerings gewappnet zu sein.
Anschließend ging es weiter zum Tilt Table Test, bei dem der LR07 in einer Schräglage von 60° seine Standfestigkeit bewies und keine Flüssigkeiten verlor. Auch der dann folgende Noise Test konnte mit einer Lautstärke von 108,5dBA bei erlaubten 110dBA ohne Probleme gemeistert werden. Den letzen der 4 Aufkleber der technischen Abnahme verdienten wir uns mit dem bestandenen Brake Test. Mit vier blockierenden Räder gelang der Brake Test wie erwartet beim ersten Versuch. Das Pflichtprogramm für den zweiten Wettbewerbstag endete für uns bereits am Mittag mit dem obligatorischen Wiegen des fahrfertigen LR07. Hierbei brachte er ein Gewicht von 232kg auf die Waage. Damit steht der Teilnahme an den dynamischen Events am Wochenende nichts mehr im Wege.

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 Abbildung 1: Der LR07 nach dem Wiegen

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FSG - Tag 1

Direkt aus Hockenheim berichten wir ab sofort täglich über den Verlauf der Formula Student Germany.
Nachm wir das vergangene Wochenede erfolgreich für letzte Änderungen am LR07 und Vorbereitungen von statischen Events, Team und Fahrt genutzt hatten, ging es am Dienstag Vormittag für 15 Teammitglieder los in Richtung Süden. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei VW Nutzfahrzeuge, der Continental AG und dem TGC Braunschweig Mercedes Benz für die Bereitstellung der Fahrzeuge bedanken. Die Fahrt verlief ohne größere Staus, sodass wir am frühen Abend auf dem 10km von der Rennstrecke entfernten Campingplatz ankamen. Dort bauten wir zuerst unser Quartier auf und ließen den Abend in netter Atmosphäre ausklingen. Heute Vormittwag war es dann endlich soweit: 

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 Abbildung 1: Kurz vor der Abfahrt

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